Nationalpark Hohe Tauern

Gewässermonitoring


interdisziplinär


 

Auch in Gebirgslagen ist damit zu rechnen, dass durch den Klimawandel Hydrologie und Geomorphologie von Flusslandschaften stark beeinflusst werden, was eine deutliche Veränderung der Menge und Zusammensetzung des Schmelzwassers und damit der Gewässerökologie zur Folge haben wird. Daher werden im Gewässermonitoring die kausalen Zusammenhänge zwischen Hydrologie/Glaziologie – Geomorphologie – Ökologie/Biodiversität in den Fokus der Betrachtung gerückt.


Projektziel

Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Erforschung des Klimawandels zu leisten. An ausgewählten Gewässern werden sowohl Standortbedingungen und Umweltfaktoren als auch die Biodiversität der Gewässer genauestens gemessen und aufgezeichnet. Damit werden klimabedingte Veränderungen aufgespürt und ihre möglichen Auswirkungen auf die Ökosysteme aufgezeigt. Das eigentliche Werkzeug der Langzeitbeobachtung sind die Lebensgemeinschaften der Gebirgsbäche. Hier wird die herausragende Indikatorfunktion der im und am Waser lebenden Insekten und anderer wirbelloser Tiere genützt. 

Der Nationalpark Hohe Tauern ist wegen der Vielfalt der Gewässerökosysteme und auch der Vielfalt ihrer typischen Ausprägungen und der geringen bzw. fehlenden anthropogenen Beeinträchtigung bestens für eine Langzeitbeobachtung der Auswirkung von Klimaveränderungen geeignet. Mehr als die Hälfte der Fließgewässer mit einem Einzugsgebiet > 1 km² des Nationalparks sind gletscherbeeinflusst. Bei ausgewogener Verteilung von Messflächen (Monitope) in Fließgewässern alpiner Einzugsgebiete können Veränderungen klimatischer, aber auch anthropogen bedingter Natur aufgezeigt werden.

Der Nationalpark Hohe Tauern ist wegen der Vielfalt der Gewässerökosysteme und auch der Vielfalt ihrer typischen Ausprägungen und der geringen bzw. fehlenden anthropogenen Beeinträchtigung bestens für eine Langzeitbeobachtung der Auswirkung von Klimaveränderungen geeignet. Mehr als die Hälfte der Fließgewässer mit einem Einzugsgebiet > 1 km² des Nationalparks sind gletscherbeeinflusst. Bei ausgewogener Verteilung von Messflächen (Monitope) in Fließgewässern alpiner Einzugsgebiete können Veränderungen klimatischer, aber auch anthropogen bedingter Natur aufgezeigt werden


Untersuchungsgebiete

Kärnten: Seebachtal

Salzburg: Anlauftal, Krimmler Achental

Tirol: Innergschlöß

In allen vier Gebieten wird jährlich eine abiotische Dauerbeobachtung durchgeführt. Diese Grundeinrichtung besteht aus einer stetigen Beobachtung und hochfrequenten Messung der Kenngrößen Hydrologie, Geomorphologie, Wasserchemie und Trübstoffanalytik. Dazu wurden in Summe 18 Probestellen eingerichtet, an welchen die Biotik im Turnus von 3 Jahren erforscht wird.

 

Weiterführende Links:

Projektberichte/Infos


Gewässermonitoring im Nationalpark Hohe Tauern

 

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